Nachfolgend finden Sie Berichte und Infos zu unserer 2. und 3. Mannschaft in der Kreisklasse West.

Die detaillierten Ergebnisse und Spielpläne finden Sie hier auf der Homepage des Schachbezirk 4.

Kreislklasse West

SK Verden IV – SC 81 Schneverdingen II                       2,0:2,0

Als Tabellenführer reiste die Zweite des SC 81 nach Verden und wollte dort gewinnen. Rolf Liebscher an Brett 1 wurde von Ockenfels mit Figirentauschaktionen ausgebremst und einigte sich nach  zwölf Zügen auf ein Remis. Mats Ole Liebscher setzte seinen Gegner schnell unter Druck und schaffte positionelle Vorteile. Der Gegner verteidigte sich aber geschickt und die beiden einigten sich im Mittelspiel auf ein Unentschieden. Heinz-Günther Behrens nutzte seine Erfahrung gegen einen gut mithaltenden jugendlichen Gegner, um permanent Druck aufzubauen. Diesem Druck war der Gegner nicht mehr gewachsen, musste eine Figur abgeben – und die Partie. Jetzt brauchte Jürgen Butte nur noch ein Remis für den Mannschaftssieg. Zunächst sah auch alles danach aus. Doch dann vertändelte Butte seine Vorteile und leistete sich zum Schluss gegen seinen jungen Kontrahenten den letzten Fehler des Spiels und wurde Matt gesetzt. Durch den gewonnenen Mannschaftspunkt bleibt der SC 81 II mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer.

SK Verden III – SC 81 Schneverdingen III          4,0:0,0
Chancenlos war die dritte Mannschaft des SC 81 gegen den SK Verden III. Mit nur drei Spielern antretend, lagen die Heidjer von Beginn an mit 0:1 im Rückstand. Die hohe Niederlage war für die Heidjer eine Lehrstunde in Sachen Eröffnungen. Gerhard Dzeyk an Brett 1, Nicolei Arine an 3 und Ole Bogdanski am 4. Brett kamen von Anfang an nicht mit ihnen zurecht. Die Verdener nutzen dies aus und brachten ihre Partien sicher nach Hause.

Kreisklasse West

SC 81 Schneverdingen III – SC Sottrum III 3,0:1,0

Mit diesem 3:1-Sieg in der Schach-Kreisklasse West gegen die dritte Mannschaft des SC Sottrum hat die Dritte des SC 81 die rote Laterne abgegeben. Nicolei Arine an Brett 4 schenkte dem Gegner ein Remis und leistete somit die Vorarbeit für den Mannschaftssieg. Nils Litfin an Brett 3 kam zu seinem ersten Saisonsieg und erhöhte damit den Vorsprung. Daniel Krüger an Brett 2 hatte die schwierigste Aufgabe zu lösen. Sein Gegner sprengte durch Opfer Krügers Königsstellung. Der behielt jedoch die Nerven und konnte zum Gegenangriff übergehen, seinerseits die Königsstellung des Gegners aufbrechen und den Sieg einfahren. An Brett 1 schenkte man sich ebenfalls nicht. Doch als der Sieg für die Heidjer feststand einigte sich Gerhard Dzeyk mit seinem Gegner auf ein Remis.

 

SC 81 Schneverdingen II – SK Verden III 3,0:1,0

Zu einem echten Spitzenspiel empfing die zweite Mannschaft des SC 81 Schneverdingen den nur einen Brettpunkt besseren Tabellenführer SK Verden III. Es entwickelte sich ein von beiden Seiten fehlerarm geführter Kampf. Als erstes erhielt Heinz-Günter Behrens das Remisangebot seines Gegners. Obwohl der Schneverdinger. einen Mehrbauern vorweisen konnte, war die Stellung bei jeweils zwei Türmen unübersichtlich, sodass Behrens das Remisangebot seines gegners annahm. Rolf Liebscher hatte gleichzeitig Remis geboten, das der Gegener trotz eines Minus-Bauern und einer schlechten Königsstellung ablehnte. Mit seinem nächsten Zug stellte er eine Lechtfigur ein und geriet sofort auf die Verliererstraße. Uwe Meyer an Brett 2 wehrte einen Angriff auf der Damenseite erfolgreich ab und baute gleichzeitig eine starke Angriffsstellung auf dem Königsflügel auf. Diesem Druck hatte der Gegner nichts entgegenzusetzen und gab die Partie auf. Kurz darauf sah auch Liebschers Gegenüber keine Chance mehr und gab ebenfalls auf. Da der Mannschaftssieg damit feststand, einigte sich Jürgen Butte an Brett 4 trotz leichter positioneller Vorteile mit seinem Gegner auf Remis. Mit dem 3:1-Sieg übernahm der SC 81 wieder die Tabellenführung.

 

Kreisklasse West

SC 81 Schneverdingen III – SK Rotenburg II     2,0:2,0

Dank der Gewinnpartien der Routiniers Gerhard Dzeyk und Herbert Böhling rettete sich die Dritte des SC 81 im Heimspiel gegen den SK Rotenburg II in der Kreisklasse West in ein Unentschieden. Durch die Niederlagen der Jüngsten Nils Litfin an Brett 2 und Ole Bogdanski an Brett 3 hatten die Senioren die Aufgabe, das Mannschaftsremis zu retten, was zu Beginn gar nicht so einfach war. Im Hinspiel in Rotenburg gelang noch ein knapper 2,5:1,5 Sieg. Diesmal allerdings kämpften die Heidjer mit dem Remis ums Überleben.

SC 81 Schneverdingen II – SC Sottrum III          2,0:2,0

Da Sottrum nur mit drei Spielern antrat, führte die Zweite des SC 81 mit 1:0. Jürgen Butte musste sich wohl oder übel entspannen. Uwe Meyer hatte an Brett 1 mit Therkorn einen schweren Gegner, den er in der Eröffnung mit einem leichten Fehler auch noch begünstigte. Trotz des Offiziersnachteils hielt er sich noch lange im Spiel, musste dann aber doch aufgeben. Heinz-Günter Behrens hatte einen vermeintlich leichteren Gegner. Durch eine fehlerhafte Zugumstellung verpuffte sein Angriff und er stand mit zwei Leichtfiguren bei drei Mehrbauern da. Diesen Nachteil konnte er nicht kompensieren und verlor. An Brett vier gab Waltraut Schröder ihr Punktspieldebüt. Bei teilweise leicht unkonzentriertem Spiel auf beiden Seiten behielt sie am Ende doch durch ein Matt den Punkt auf ihrer Habensseite. Mit dem 2:2 bleibt im Titelkampf alles offen.

Kreisklasse West

SK Rotenburg II – SC 81 Schneverdingen II 1,0:3,0

In der Kreisklasse West hatte die Zweite des SC 81 Schneverdingen beim Sk Rotenburg II wieder die Favoritenrolle inne. Uwe Meyer (Brett drei) konnte nach verteiltem Spiel in der Eröffnung einen souveränen Angriff auf die Stellung seines Gegners starten und brachte den SC 81 in Führung. Jürgen Butte (Brett vier) sorgte mit einem beherzten Angriff für das 2:0, profitierte von leichten Fehlern des Gegners. Rolf Liebscher bot seinem Kontrahenten daraufhin bei einem Mehrbauern und positionellen Vorteilen das Remis an, um den Mannschaftssieg zu garantieren. Der Gegner lehnte ab. Der hatte sich am Königsflügel unbemerkt eine nicht mehr aufzuhaltende Angriffsposition geschaffen, die Liebscher zur Aufgabe zwang. Klaus Holsten an Brett zwei erarbeitete sich bis ins Endspiel positionelle Vorteile, die wohl zum Sieg gereicht hätten. Der Gegner übersah jedoch eine möglicherweise verzögernde Variante und gab völlig überraschend auf.